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Gebäudereinigung als Touchpoint für Mitarbeitende

Facility Management: Gebäudereinigung » Strategie » Touchpoint

Reinigung als Touchpoint für Mitarbeitende

Reinigung als Touchpoint für Mitarbeitende

Die Sauberkeit und Hygiene am Arbeitsplatz sind für die meisten Mitarbeitenden ein wichtiger Indikator für die Wertschätzung durch das Unternehmen. Ein sauberer Arbeitsplatz wirkt sich maßgeblich auf Motivation, Gesundheit und Identifikation mit dem Unternehmen aus. Gleichzeitig hat die Qualität der Reinigung direkte Auswirkungen auf das Image und die organisatorische Effizienz der Firma. Eine hochwertige und rechtssichere Umsetzung kann nur durch die Beachtung gesetzlicher Vorschriften und Normen, durch kontinuierliche Schulung des Personals und durch fortlaufende Qualitätskontrolle erreicht werden.

Arbeitsatmosphäre und Wohlbefinden

  • Motivation und Engagement: Ein sauberer, hygienischer Arbeitsplatz fördert das Wohlbefinden der Mitarbeitenden und steigert deren Zufriedenheit. Mitarbeitende fühlen sich wertgeschätzt und sind eher bereit, sich intensiv für das Unternehmen einzusetzen.

  • Gesundheit und Sicherheit: Professionell gereinigte Arbeitsbereiche reduzieren das Infektionsrisiko (z. B. Grippewellen, COVID-19-Pandemie) und beugen Unfällen (z. B. durch rutschige Böden) vor.

Identifikation mit dem Unternehmen

  • Corporate Culture: Ein gepflegtes Arbeitsumfeld ist Teil der Unternehmenskultur und signalisiert einen hohen Qualitätsanspruch sowie Fürsorge für das Personal.

  • Employer Branding: Ein positives Bild der Arbeitsumgebung kann sich auf das Rekrutierungsmarketing auswirken, da sich potenzielle Bewerber in einer sauberen und ansprechenden Atmosphäre willkommen fühlen.

Wirtschaftliche Aspekte

  • Effizienzsteigerung: Regelmäßige, standardisierte und gut organisierte Reinigungsprozesse minimieren Ausfälle und tragen zu einer störungsfreien Produktion bzw. Arbeitsleistung bei.

  • Werterhalt von Immobilien und Infrastruktur: Professionelle Reinigung trägt zur Langlebigkeit von Gebäuden, Maschinen und Arbeitsmitteln bei; dies reduziert langfristig Investitionskosten für Reparatur und Ersatz.

Image und Außenwirkung

  • Repräsentativer Charakter: Saubere Büros, Hallen und Empfangsbereiche hinterlassen einen positiven Eindruck bei Kunden, Geschäftspartnern und Gästen.

  • Zertifizierungen und Compliance: Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und einschlägiger Normen im Bereich der Hygiene und Arbeitssicherheit unterstützt das Ansehen des Unternehmens bei Behörden, Investoren und der Öffentlichkeit.

Arbeits- und Gesundheitsschutz

  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG): Verpflichtet Arbeitgeber, für sichere und gesunde Arbeitsbedingungen zu sorgen. Eine sachgerechte Reinigung ist integraler Bestandteil der Prävention gegen Gesundheitsgefahren.

  • Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS): Geben Hinweise zum Umgang mit Reinigungschemikalien und zum Schutz der Beschäftigten vor gefährlichen Stoffen.

  • DGUV-Vorschriften: Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zu sicheren und ergonomischen Arbeitsbedingungen, auch im Kontext von Reinigung.

Normen für Qualitäts- und Reinigungsstandards

  • DIN EN 13549: Legt Anforderungen an Qualitätskriterien und deren Beurteilung in der Gebäudereinigung fest.

  • ISO 9001 (Qualitätsmanagement): Stellt sicher, dass Reinigungsprozesse in ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem eingebunden sind.

  • ISO 14001 (Umweltmanagement): Beinhaltet Umweltaspekte; von der Auswahl umweltfreundlicher Reinigungsmittel bis zum sicheren Umgang mit Chemikalien.

  • ISO 45001 (Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit): Unterstützt Unternehmen bei der strukturierten Umsetzung von Arbeitssicherheitsmaßnahmen, auch in Bezug auf Reinigungsabläufe.

Professionelle Planung und Organisation

  • Bedarfsorientierter Reinigungsplan: Festlegung von Reinigungsintervallen und -methoden unter Berücksichtigung von Gebäudeart, Nutzungsintensität und besonderen Hygieneanforderungen.

  • Transparente Prozesse: Klare Dokumentation von Verantwortlichkeiten, Zuständigkeiten und Qualitätskontrollen, um eine reibungslose Zusammenarbeit mit internen Abteilungen und externen Dienstleistern zu gewährleisten.

Qualifikation und Schulung der Mitarbeitenden

  • Regelmäßige Schulungen: Fachkundiges Reinigungspersonal benötigt Know-how zu Arbeits- und Umweltschutz, korrektem Einsatz von Maschinen und Reinigungsmitteln.

  • Sensibilisierung aller Mitarbeitenden: Auch die Belegschaft außerhalb des Reinigungsteams sollte über Sicherheitsmaßnahmen, Sauberkeitserwartungen und Meldemechanismen für Probleme informiert sein.

Einsatz geeigneter Mittel und Verfahren

  • Nachhaltige Reinigungsmittel: Der Einsatz umweltfreundlicher Produkte (z. B. mit anerkannten Gütesiegeln) schont Ressourcen und entspricht aktuellen Nachhaltigkeitszielen vieler Unternehmen.

  • Moderne Technologien: Innovationen wie automatisierte Reinigungsroboter oder smarte Messsysteme für Hygienestandards können die Effizienz steigern und die Qualitätssicherung erleichtern.

Kontinuierliche Qualitätskontrolle und -optimierung

  • Audits und Inspektionen: Regelmäßige Überprüfungen der Reinigungsleistung anhand von Checklisten, definierter Key Performance Indicators (KPIs) oder externer Audits erhöhen die Transparenz.

  • Feedbackkultur: Eine offene Kommunikation zu Reinigungsqualität und Verbesserungsvorschlägen trägt zu einer stetigen Optimierung bei.

Empfehlungen

  • Strategische Verankerung: Integrieren Sie die Reinigung und Hygiene im Rahmen eines umfassenden Facility- und Qualitätsmanagements.

  • Rechtssichere Umsetzung: Achten Sie auf die Einhaltung der geltenden Arbeitsschutzvorschriften (ArbSchG, DGUV, TRGS) sowie relevanter Normen (DIN EN 13549, ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001).

  • Investition in Personal und Ressourcen: Stellen Sie eine ausreichende Budgetierung und Qualifikation des Personals sicher, um hochwertige Reinigungsergebnisse zu gewährleisten.

  • Technologie- und Innovationsförderung: Prüfen Sie regelmäßig den Einsatz neuer Technologien und umweltfreundlicher Verfahren, um die Effektivität und Nachhaltigkeit zu steigern.

  • Messbare Standards: Definieren Sie klare Leistungsindikatoren und führen Sie strukturierte Audits durch, um Qualität und Sicherheit nachhaltig sicherzustellen.